Das Untersuchungsgebiet ist durch Linien markiert.Die Begrenzung durch Quadranten ist eine gängige Praxis bei wissenschaftlichen Untersuchungen. Das Untersuchungsgebiet ist durch Linien markiert.Die Begrenzung durch Quadranten ist eine gängige Praxis bei wissenschaftlichen Untersuchungen.

Der Greizer Wald umfaßt etwa 4000 ha und besteht überwiegend aus Fichtenforsten.Die Waldkiefer ist die zweithäufigste Baumart.Der ursprüngliche Greizer Wald bestand aus Buche und Eiche.

Den restlichen Baumbestand bilden vor allem Buchen,Eichen,Birken und Ahorn.Der Greizer Wald gehört zur collinen Stufe (Hügelland).Die tiefsten Flächen liegen in der Parkgegend bei 250 m,die höchsten sind im Greizer Wald bei 440m und bei Kahmer 478m.

Pilzfloristisch besonders interessant ist eine Muschelkalkscholle in einer ansonsten mehr oder weniger sauren Umgebung.Die Kalkscholle liegt am Ortsteil Waldhaus(zu Mohlsdorf gehörend).Waldhaus ist auch als Naherholungszentrum beliebt und hat ein Tiergehege aufzuweisen.

Das Tiergehege innerhalb des Landschaftsschutzgebietes Greizer-Werdauer Wald wurde bereits 1969 gegründet und umfaßt heute

drei Hektar.Es führt einen Bestand von 220 Tieren in 16 Arten,hauptsächlich einheimische.In den letzten Jahren wurden Neuanschaffungen finanziert und der Tierbestand ergänzt.Dazu zählen u.a. eine in Deutschland selten vorkommende Ziegenrasse,die aus der Gascogne stammende Mini-Ziege und federfüßige Zwerghühner.

Von besonderem Interesse ist der Stadtpark Greiz,der als größter seiner Art in Europa gilt.Viele seltene Bäume und Sträucher sind zu sehen.Der Pilzbestand ist hier anders geartet als in den Wäldern.Mehrere seltene Arten konnte ich nur dort finden.

Und schließlich noch einen Blick auf die Stadt Greiz,die 2009 ihre 800-Jahrfeier hatte.